Bangkok

(10.04-15.04.16)

Hallo zusammen,

der erste Beitrag ist längst überfällig, aber ihr denkt gar nicht wie anstrengend reisen, v.a. bei 39°C+ ist.

Bangkok, der erste Stop unserer Reise ist einfach überwältigend. Die vielen Menschen, der Verkehr, die Hitze, der Smog und die Gerüche haben uns direkt in eine neue Welt gezogen. Nun wird es auch uns langsam klar, dass unser Leben in den nächsten Monaten ungewohnte, neue, spannende Bahnen nehmen wird. Durch den ganzen Stress vor Abreise, konnten wir uns auf das spannende Abenteuer Weltreise kaum einstellen und vorbereiten.

So zeigte sich, angekommen in Bangkok, dass dort gerade alle Vorbereitungen für das Songkran Festival (thailändisch: สงกรานต์), das traditionelle Neujahrsfest der Tau-Völker getroffen wurden und Thailand mehre Tage im Feiertags-/Festivalmodus versank. Das Songkran Festival ist ein einziges riesiges Wasserfest und das bei anhaltender Dürre und Wasserknappheit in ganz Thailand. Davon war auf den Straßen nichts zu spüren. Wer die Haustür verlässt, wird, ob er will oder nicht nass, entweder wird man nass gespritzt oder bekommt einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf, was sich schlimmer an hört, als es ist, da die Temperaturen selbst abends nie unter 35•C sanken und dieses Fest somit eher ein Segen als ein Fluch war. Auch in den Tempeln wurde ausgiebig gefeiert.

Das einzige Gute an dem Umstand, dass Feiertage waren, war, dass der regionale „Floating Market“ (schwimmender Markt) geöffnet war. Diesen haben wir durch Zufall im Internet auf einem Blog von einem Thai aus Bangkok entdeckt. Somit waren wir die einzigen Touristen und sind in dem Gewusel von Thais etwas herausgestochen, aber alle waren wahnsinnig freundlich und bemüht. Auf der kleinen Bootsfahrt hat man uns extra die besten Plätze ganz vorn organisiert. Einfach schön, tolle, freundliche Menschen, leckeres frisches Essen und viele, schöne Eindrücke und Überraschungen (riesiges Lotusblumenfeld, siehe Bilder).

Weiter ging es durch Chinatown, welches ähnlich zu Chinatowns in anderen Großstädten ist, einfach noch viel asiatischer, mit Essensständen an und auf den Straßen mit Plastikmöbeln, Geschirrspülen in großen Wassertöpfen an der Straße , was in Deutschland aufgrund von permanenten Verstößen gegen Hygienerichtlinien komplett gesperrt werden würde. Das störte uns jedoch nicht, wer uns kennt, weiß das wir leckerem Essen und frisch Gegrilltem kaum wiederstehen können. Wir ließen uns an einem kleinen Seafoodstand nieder, wo die Tuktuks und Motorräder einen beim vorbeifahren berührten und bestellten vielerlei Sachen wie vor Ort üblich, als sich soeben eine Großfamilie neben uns setzt und wahnsinnig begeistert davon ist uns blonde, anders Aussehende dort anzutreffen. Sogleich wurden ungefragt unzählige Fotos von uns geschossen. Was ihr könnt,  können wir auch, dachten wir uns und fragten höflich, ob wir auch ein Foto machen könnten. Natürlich hatten wir nicht damit gerechnet, dass das Familienoberhaupt sofort aufspringt und die Gelegenheit (der Kommunikation) mit uns nutzt, um uns zu umarmen und Bilder mit uns zu machen. Ganz nebenbei wurden uns Krabben angeboten und alles Mögliche auf Thai erzählt. Ohne Worte verstanden einfach herzlich!

Natürlich mussten wir uns von dem Gewusel und den Reisestrapazen erholen. Wo könnte man dies besser als im Chi-Spa, eines der besten auf der Welt. Dort angekommen versanken wir direkt in einer anderen Welt. Wir bekamen unsere eigene 50 qm Spa Suite und wurden 3,5 Stunden verwöhnt: Ganzkörperpeeling, Kräuterstempelmassage und Gesichtsbehandlung. Einfach himmlisch!

Für das Erste erholt von den Reisestrapazen und langsam realisierend, dass wir uns nicht einfach nur im Urlaub für drei Wochen befinden, wurden wir reisehungrig noch mehr zu sehen und zu erleben am anderen Ende der Welt, wo die Hitze erbarmungslos ist und die Menschen so freundlich sind.

Weiter geht’s nach Chiang Mai…

Impressionen von der Stadt:

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 Bester Spot zum runterkühlen 

img_4144P1000065Auf dem Nachtmarkt wurden nicht nur Lebensmittel und Textilien zum Kauf angeboten. Zu Fuss zurück ins Hotel wurde es schon eine wenig einsamer. P1000068
IMG_4136Reiseplanung 

Großer Königspalast:
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 Songkran Festival: 

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Wir haben auch eine kleine Sandburg gebaut. Ein Brauchtum, welcher einem Glück für das kommende Jahr bescheren soll.

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Chinatown: 




  Blumenmarkt:  

Floating Market:

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Ein Gedanke zu “Bangkok

  1. Klingt alles super!! Haben bangkok und chiang mai vor 2 jahren auch besucht. Ein traum. Probiert die kotzfrucht👌 Wünschen euch weiterhin viel spass und bleibende Eindrücke!

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